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Steinhausen an der Rottum

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Steinhausen an der Rottum ist Hauptort einer knapp 2000 Einwohner zählenden Gemeinde. Sie liegt eingebettet in ausgedehnten Wäldern und Weiden, zwischen Bachläufen und Teichen nur ein paar Steinwürfe weit entfernt in südlicher Richtung vom Kloster Ochsenhausen. In seiner landschaftlich schönen Lage zwischen Kurgärten, Klöstern, Kirchen und Kapellen sollte unser Ort nicht mit dem der gleichnamigen Wallfahrtskirche und „schönsten Dorfkirche der Welt“  bei Bad Schussenried verwechselt werden.

 

In einer alten Urkunde von 1275 „locus desertus“, zu deutsch „verlassener Ort“, und im Jahre 1803 mit nur 150 Einwohnern  präsentiert sich heute Steinhausen als moderne Gemeinde. Diese entstand  nicht nur durch Eingemeindungen der ehemaligen Weiler Hirschbronn, Ehrensberg und Englisweiler in der Mitte des letzten Jahrhunderts sondern auch durch die 1975 erfolgten Eingemeindungen der jetzigen Ortsteile Bellamont und Rottum. Wesentlich stärker aber nahm die Gemeinde ihren Aufschwung durch den Fleiß ihrer Bürger, der Initiativen ihrer Gemeinderäte, Bürgermeister und Ortsvorsteher.

 

Ihr pulsierendes Leben dokumentiert sich schon rein äußerlich in zwei modernen Kindergärten, dem großzügigen Bau und Erhalt der eigenen Grundschule und nicht zuletzt im 1991 neu erbautem Rathaus. Sportplätze, Turn-, Gemeinde- und Festhallen am Ort sowie ein Badeweiher ergänzen das Kultur- und Freizeitangebot und schaffen die Voraussetzungen für ein reges Leben in den bürgerlichen und kirchlichen Vereinen, besonders in den Musikkapellen und Sportvereinen.

 

Drei Kreisstraßen führen nach Steinhausen. Wesentlich geruhsamer und erlebnisreicher ist es aber von der Anhöhe des Klosters Ochsenhausen her auf ruhigen, schattigen Wegen durch den Fürstenwald oder auf verschlungene Pfaden entlang der Rottum zu wandern oder zu radeln, um in unsere Gemeinde zu gelangen. Am Annaweiher vorbei, auf die Anhöhe mit der dort stehenden St. Annakapelle gelangt, verlohnt es sich etwas zu rasten und den Blick über die Landschaft schweifen zu lassen.

 

Die kleine Kapelle mit der angebauten ehemaligen Eremitage birgt  wertvolle Skulpturen, darunter das „oberschwäbisches Kleinod“, eine fast lebensgroße um 1474 geschaffene  Madonna. Der Blick von hier  auf die kleinen Weiler und Einzelhöfe auf unser Gemeindegebiet lässt zugleich erfahren, dass sich der still Rastende im Ausläufergebiet der Vereinödung des Allgäus befindet, den diese an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert Steinhausen noch erreichte. Von hier aus geht der Weg nur noch 5 Minuten nach Steinhausen, vorbei an einem kleinen neu erschlossenen Gewerbegebiet zum Rathaus und ein paar Schritte weiter  dem alten Ortskern mit der 1672/73 erbaute Wallfahrtskirche „Zur Himmelfahrt Mariens“, und den sich anschließenden Neubaugebieten.

 

Die Vereinödung, einst zum Wohle einer besseren Bewirtschaftung durch die bäuerlichen Betriebe gedacht, zwingt heute wegen der flächenmäßig weiten Ausdehnung der Gemeinde Gemeinderat, Bürgermeister  und Verwaltung  zum Ringen um wohldurchdachte und finanziell tragbare Lösungen bei allen gemeindlichen Vorhaben und Entscheidungen, insbesondere bei der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung.

 

Zum Photoalbum von Steinhausen an der Rottum [hier]

Kontakt
 

Gemeinde

Steinhausen an der Rottum

Ehrensberger Straße 13

88416 Steinhausen

 

Telefon 07352/9227-0

Telefax 07352/9227-16

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Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag

08.00 bis 12.00 Uhr

Mittwoch

16.00 bis 18.00 Uhr

oder Termine nach Vereinbarung

 
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